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Die etwas anderen Wandertipps

1. Das Handtuch 

 

Ein einfaches Handtuch kann beim Wandern ein echter Helfer sein und das gleich in mehrfacher Hinsicht.

 

Meins ist ca. 45 x 90 cm groß und kann folgende Funktionen erfüllen:

 

1. Bei mir liegt es während der Wanderung immer im Nacken und kümmert sich primär ums Schwitzen 

 

2. Bei warmer Witterung mache ich einen Teil am Ende vorher feucht und kann mich damit unterwegs frisch machen 

 

3. Manchmal nutze ich es als Hut Ersatz, wenn die Sonne zu stark scheint 

 

4. Bei leichtem Regen ist es ein Kopfschutz, ohne direkt die Jacke aus dem Rucksack holen zu müssen 

 

5. Bei einem feuchten Sitzplatz auf der Bank oder in der Wiese kann man es unterlegen 

 

6. Man kann sich auch damit einfach abtrocknen 😉 wenn man sich mal die Finger waschen muss 

 

7. Auch Mücken lassen sich damit vertreiben 😀

 

8. Im Winter dient es mir auch als Ersatz für einen Schal

9. Auch zum Trocknen nach dem Regen von Brille, Handy oder Linse der Kamera wird es gebraucht

 

Irre oder? 😂

P.S. Wer "Per Anhalter durch die Galaxis" kennt, der kennt auch noch weitere Möglichkeiten 😉

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2. Die Gamaschen 

 

In so manchem Tal bleit es nicht aus, daß ein Bach oder kleiner Fluss auch ohne Brücke überquert werden muss. Dann ist es soweit: Gamaschen Einsatz!

 

Denn kein Wanderschuh kann so hoch sein, daß nicht irgendwann mal das Wasser von oben hinein läuft, weil der Fluss dann doch zu tief ist. 

 

Hier macht es sich dann bezahlt, wenn man die Matschhose, aus der Sohn oder Tochter herausgewachsen war, nicht entsorgt, sondern in passende Gamaschen umgebaut hat.

 

Schnell über die Schuhe gezogen, verlängern sie den dichten Schaft vom Schuh und vermeiden so den ansonsten notwendigen Barfuß Gang.

 

Es gibt natürlich noch weitere Einsatzmöglichkeiten.

 

1. Zu tiefen Fluss überwinden 

 

2. Bei tiefem Schnee kommt dieser nicht von oben in den Schaft

 

3. Wenn der Harvester tiefe Furchen gezogen hat, bleibt die Hose sauber und der Matsch draußen (Beweisfoto anbei 😉)

 

Die Abmessungen und Nähtipps können gerne bei meiner Frau angefragt werden 😃

 

Also dann, Matschhose zugeschnitten, Gummi dran und ab in den Rucksack. 

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3. Die mobile Positionsbestimmung 

 

Mich hat es schon immer gestört, daß die Positionsbestimmung über das Handy in schwierigen Situationen nicht sonderlich präzise bzw. teilweise nahezu komplett unbrauchbar ist. Dies tritt besonders häufig in Situationen auf, in denen die "Sicht" zu den Satelliten versperrt (Wald, Wolken, Nebel) oder nicht optimal ist (Tal). Die generelle Genauigkeit liegt im niedrigen, einstelligen Meter Bereich, kann dann aber schnell zweistellig werden. (Achtung: Meist sind die Ergebnisse deutlich genauer, ich rede hier wirklich von Fällen unter schlechten Bedingungen). Die vertikale Genauigkeit, also die ermittelten Höhen, sind dabei noch ungenauer.

 

Da ich aber nicht zu einem externen Gerät (bspw. Garmin) wechseln, sondern meine Locus Maps App weiterhin nutzen wollte, habe ich mich für einen externen GPS Empfänger entschieden, der eine Genauigkeit im dm Bereich per Bluetooth liefert und das auch unter schwierigeren Bedingungen.

 

Die Geschichte der Entwicklung erspare ich Euch, nur soviel: Es hat mehr als ein Jahr gedauert und ich habe das Teil am Ende selbst gebaut.

 

Die meisten von Euch werden sich jetzt fragen, wozu man das braucht und werden mit ihren Ergebnissen per App zufrieden sein. Das kann ich absolut verstehen und ist auch gut so. Wem es so geht wie mir, der darf gerne Rückfagen stellen und bekommt auf Wunsch auch Tipps zu möglichen Alternativen.  

 

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